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Die sieben Frauen Davids

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Die sieben Frauen Davids

  

Die sieben Frauen Davids


Die siebener Einheiten sind immer spannend, man weiß vorher nie, mit welchen Überraschungen sie aufwarten. Ausgehend von der Beschreibung der siebten Frau des Königs Davids, haben wir uns an die Arbeit gemacht, die anderen sechs Frauen mit Bathseba in einen chronologischen Ablauf zu bringen. David herrschte 40 Jahre, davon sieben Jahre und sechs Monate von Hebron aus. Der Name der Stadt bedeutet: Sitz des Bundes, es ist jene Stadt in der Sarah begraben wurde. Von ihr sagte der Apostel Paulus, dass sie eine Allegorie ist auf den Neuen Bund, das himmlische Jerusalem. Dort heiratete David sechs Weiber: Achinoam, Abigail, Maaka, Haggith Abitai, Egla. Diese sechs Frauen repräsentieren sechs Versammlungen: Ephesus, Smyrna, Pergamos, Thyatira, Sardes und Philadelphia.  

Bevor wir uns die Details ansehen, noch einen Hinweis. Was wir jetzt beschreiben, bezieht sich auf die letzten sieben Jahre vor der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus. Es gilt dabei ständig im Hinterkopf zu behalten, dass diese sieben Jahre immer auf Laodicäa bezogen werden müssen.  Laodicäa beschreibt mit den anderen sechs Gemeinden die Einzelheiten. Es geht also nicht mehr vornehmlich um die sieben, sondern um eine Versammlung – Laodicäa. Ihre kurze Epoche wird mittels der sieben Gemeinden erzählt, nicht nur chronologisch, auch deren Gleichzeitigkeit lässt sich an dem geschmiedeten Dreier-Bündnis erkennen, die wir Die Ökumenische Trias nennen. Laodicäa repräsentiert diese Trias, die gebildet wird aus Sardes, Pergamos und Thyatira.  


Die sieben Frauen Davids und ihre Söhne

Die Namen werden den sieben Gemeinden in chronologischer Reihenfolge zugeordnet. Nun haben die Namen eine gewisse Bedeutungsbreite, die wir hier nicht alle anführen, um es übersichtlich zu halten. Auch finden wir nicht immer direkte Entsprechungen, die wir aber mit Details aus den anderen siebener Einheiten ergänzen können. Während der Zuordnungen erlebt man auch gewisse Aha-Effekte, auf die wir weiter unten eingehen. Und am Ende der Skriptreihe liefern wir entsprechende Informationen nach, die unberücksichtigt geblieben sind.   

Ephesus treu, gewissenhaft geprüft
  1. Achinoam Bruder der Freundlichkeit und der Gnade;
Amnon treu, gewissenhaft, gehen auf der rechten Seite;  

Smyrna Drangsal, fürchte nichts, Armut und dennoch reich,
  1. Abigail Vater der Freude, Wonne; aber auch: zittern, Angst haben;
Daniel Gott ist mein Richter;

Pergamos Antipas wurde ermordet, die Todesart dürfte damit feststehen;
  1. Maaka zwingen, Druck: wörtlich sie hat bedrückt; durchbohren;
Absalom mein Vater ist Frieden, gut, fröhlich, macht vollkommen;

Thyatira Prozessionen;
  1. Haggith festlich, sich im Kreis oder geweihter Prozession bewegen;
Adonija der Herr ist mein Gott;

Sardes gedenke, wie du empfangen;  
  1. Abitai mein Vater ist Tau; übersäen, überstreuen, eindecken, überziehen;
Schephatja der Herr hat gerichtet, Strafe aussprechen, verteidigen, regieren;

Philadelphia sein Wort bewahrt, kleine Kraft;
  1. Egla ein (weibliches) Kalb, nahe dem Erwachsen sein.   
Jithream links sein, überbieten; kl. Seil, das frei hängt, übriglassen zum Schutz

Laodicäa
  1. Bathschua Tochter des Überflusses – Tochter Amniel: Volk Gottes: Israel;
Schimea Ruhm, Ehre, Verkündigung, etwas hören, einen Ton;
Schobab rebellisch, widerspenstig, aufsässig, götzendienerisch;
Nathan gegeben, vorgegeben, bestimmt;
Salomo friedlich, fröhlich, gut, vollkommen machen usw.  
   


Während der chronologischen Zuordnung drängte es sich uns durch die Bedeutungen der Namen geradezu auf, dass wir es mit zwei Zeiten zu tun haben, die durch die Söhne Josephs repräsentiert werden. Die erste durch Ephraim und die zweite durch Manasse. Ephraim ist der Erstgeborene und Manasse der Zweitgeborene, beide bilden sie die Versammlung. Während Ephraim in der Zeit von Philadelphia entrückt wird, arbeitet Manasse auf der Erde tüchtig weiter. Auch zu unserer Überraschung kommt dies hier zum ersten Mal deutlich und klar zum Ausdruck, wenn man Ephesus und Philadelphia vergleicht.  


Ephesus   treu, gewissenhaft geprüft
Achinoam Bruder der Freundlichkeit und der Gnade;
Amnon     treu, gewissenhaft, gehen auf der rechten Seite;  

Ephesus ist (nun wieder) treu und gewissenhaft, was durch den Sohn Amnon bestätigt wird. Für die Leser dürfte neu sein, dass Amnon auf der rechten Seite des Herrn verortet wird. Das erinnert uns an den Namen Benjamin, dessen Name „Sohn meiner Rechten“ bedeutet. Aus Freunde werden Brüder oder aus Brüder Freunde, so haben wir das Wort Philadelphia interpretiert.   



Smyrna Drangsal, fürchte nichts, Armut und dennoch reich,
Abigail   Vater der Freude, Wonne; aber auch: zittern, Angst haben;
Daniel   Gott ist mein Richter;

Der Herr sagte einmal: In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden. Angst haben ist eine natürliche Reaktion auf Gefahren, wie Verfolgungen Drohungen, Drangsalierungen, Hunger, Enteignungen u.v.m. Nicht umsonst heißt Abigails Sohn Daniel, denn er soll uns erinnern an seine Leiden und die Leiden seiner drei Freunde und wie der Herr sie aus allem errettet hat.   



Pergamos   Antipas wurde ermordet, die Todesart dürfte damit feststehen;
Maaka       zwingen, Druck: wörtlich sie hat bedrückt; durchbohren;
Absalom     mein Vater ist Frieden, gut, fröhlich, macht vollkommen;

In Pergamos geht es dann zur Sache. In anderen Skripten weisen wir bereits darauf hin, dass der Antipas (wörtlich: Gegen-Vater oder anstelle des Vaters) bedeutet. Derjenige, der sich an die Stelle setzt, wo Christus hingehört, bezeichnet sich selbst als Vater. Der wahre Vater aber ist Antipas und der wurde ermordet. Dass hier auf den Tod Jesu angespielt wird, kommt verstärkend dadurch zum Ausdruck, dass er als treuer Zeuge bezeichnet wird. Der Term - treuer Zeuge - wird in der Offenbarung ausschließlich auf Jesus angewendet.

Die Todesart, die Jesus erlitten hat, könnte sich an seinen Knechten wiederholen. Wer hatte den Tod gefordert und den entsprechenden Gouverneur unter Druck gesetzt? Auch das wird uns mitgeteilt. Es war Maaka, denn ihr Name wird auch übersetzt: zwingen, sie hat bedrückt und durchbohrt.  

Nun repräsentiert Pergamos das sechste Fest im Kalender Gottes und das ist Jom Kippur. Es ist nicht richtig, das Fest als Versöhnungsfest zu bezeichnen, richtig aber ist, es als Sühnungsfest zu begreifen, denn Maaka hatte Jesus durchbohrt, ist aber zu ihrem Messias umgekehrt.  



Thyatira   Prozessionen;
Haggith   festlich, sich im Kreis oder geweihter Prozession bewegen;
Adonija   der Herr ist mein Gott;

Wer kennt sie nicht, die Prozessionen von Thyatira, zumindest hat jeder von uns mindestens einmal davon gehört. Interessant ist, dass weiter nichts über diese Gemeinde gesagt wird, nur eines: Jeder Einzelne bekennt für sich: Der Herr Jesus Christus ist mein Gott.  



Sardes gedenke, wie du empfangen;  
Abitai            mein Vater ist Tau; übersäen, überstreuen, eindecken, überziehen;
Shephatjah    der Herr hat gerichtet, Strafe aussprechen, verteidigen, regieren;

Sardes bedeutet: die Rote und deutet auf den Roten, auf Edom. Der Herr wird die Roten richten, weil sie viel Blut vergoßen haben, besonders in der zweiten Hälfte der letzten Danielwoche. Zu den Roten gehört der Erstgeborene nach dem Fleisch und das ist Esau. Er hatte das Erstgeburtsrecht verachtet, so wie jene, die vor 2000 Jahren den Einziggeborenen von sich gestoßen hatten. Geistlicherweise dreht sich das ganze um. Die, welche zur Erstgeburt nach dem Geist berufen wurden, haben auf ihre Weise das Erstgeburtsrecht abgelehnt, sind somit zu fleischlichen Erstgeborenen geworden. Was geschieht mit ihnen? Der Herr wird sie richten.  

Aber es gibt in Sardes einige Wenige, und diese werden mit Christus regieren 1000 Jahre. Siehe dazu die Interpretation des zweiten Johannesbriefes.



Philadelphia  sein Wort bewahrt, kleine Kraft;
Egla            ein (weibliches) Kalb, nahe dem Erwachsen sein.   
Jithream      links sein, überbieten; kl. Seil, das frei hängt, übriglassen zum Schutz.

Wer sich wohl auf Seiner linken Seite befindet? Fragten wir bei Ephesus. Es ist Jithream aus der Gemeinde Philadelphias. Nun finden wir bei Philadelphia ein kleines Seil, das sicherlich dem einen oder anderen Gelehrten den Kopf zermartern könnte, zumal das Seil frei in der Luft hängt. Was aber symbolisiert das Seil, und  woran ist das Zeil befestigt, da es ja frei in der Luft schwebt. Die Deutung war nicht ganz einfach, doch die Lösung ist einfach – genial.  

Das Seil bzw. die Schnur finden wir bereits bei Tamar, die von Juda ein Pfand fordert. Ein zweites Mal wird das Seil als Bändchen beschrieben, welches die Hebamme an das Handgelenk von Serach bindet. Und weil alle Erzählungen über Zwillinge auf die gleichen Zwillinge deuten, auf Manasse und Ephraim, verbindet das Seil die Zwillinge. Und weil es als ein freihängendes Seil beschrieben wird, lässt sich die Beziehung mit unseren Augen zwar nicht sehen, die Zwillinge selbst aber wissen darum. Jithream (das ist Ephraim) will sagen: Ich bin zwar im Himmel, aber die Verbindung zu dir, Manasse, wird in Ewigkeit nicht abreißen.  

Nun deutet Jithream auch gleichzeitig auf seinen Zwillingsbruder, den der Herr zum Schutz des Jüngsten – Benjamin – zurückgelassen hat. Benjamin wird der Letzte sein, der Joseph, ähm:Jesus,  sehen wird, nämlich dann, wenn er zu ihm nach Ägypten kommt.  



Laodicäa
Bathschua   Tochter des Überflusses – Tochter Amniel: Volk Gottes: Israel;
   Schimea   Ruhm, Ehre, Verkündigung, etwas hören, einen Ton;
   Schobab   rebellisch, widerspenstig, aufsässig, götzendienerisch;
   Nathan   gegeben, vorgegeben, bestimmt;
   Salomo    friedlich, fröhlich, gut, vollkommen machen usw.  
   

Bathschua, auch Bathseba genannt, haben wir im ersten Skript unter dem Titel „Trilogie der Liebe“ beschrieben. Auf ein Detail sind wir dort nicht eingegangen, auf den Namen ihres Vaters und der lautet Amniel und bedeutet: Volk Gottes; und das ist Israel. Und so wird Gott am Ende dieser Tage die Gerechtigkeit des Volkes Israels wieder herstellen.    



Berlin, den 17. September 2026  


© Copyright H. Randy Rohrer



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