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John Nelson Darby - Seine Sonderlehren und deren Folgen

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John Nelson Darby - Seine Sonderlehren und deren Folgen


  
Zu Beginn ein paar erklärende Hinweise. Das vorliegende Skript wurde aus zwei bereits bestehenden erstellt, weil sie sich thematisch ergänzen. Es schien uns aber gut, den ein oder anderen Abschnitt unverändert zu lassen, und so bleibt es nicht aus, dass es zu Wiederholungen kommt.

Wenn wir Missstände offen ansprechen, wollen wir niemanden Schaden zufügen, sondern aufzeigen, wie alte Wunden geheilt werden können, denn hinter den bösen Dingen steht immer der Feind und diesen Geist gilt es demaskieren. Ein weiterer Feind ist das Fleisch, das wider den Geist streitet. Und das die menschlichen Vernunftschlüsse auch zur Kategorie der Feinde gehört, erkennt man daran, dass eigene Lehrauffassungen zum Kampfmittel mutieren die gegen Andersdenkende, gepaart mit Verleumdungen, eingesetzt werden.

Der Apostel Petrus wünscht den Empfängern seines zweiten Briefes, dass sie wachsen mögen in Gnade und Erkenntnis. Wachsen ist ein Prozess, den wir in der Natur beobachten können. Man sieht es ihnen nicht unbedingt an, aber auch Bäume wachsen, zwar langsam, aber stetig. Und so ist es auch mit der Erkenntnis, nicht nur der eigenen, auch in der Gemeinde Gottes als Ganzes nimmt die Erkenntnis zu. Nicht alles was Luther, Calvin oder Zwingli erkannten, hat bestand. Solche verdorrten Zweige und Äste werden oft schon vom Wind (Geist) entfernt. In einem Prozess von Jahrzehnten und Jahrhunderten bleibt nur das Gesunde an einem Baum. Dazu tragen wir alle ein wenig mit bei. Daher, wie Paulus sagte: Lasst zwei oder drei reden, die anderen aber urteilen.  


John Nelson Darby - Seine Sonderlehren und deren Folgen


John Nelson Darby (1800 – 1882), kurz JND, war von aristokratischer Herkunft und stammte aus Irland, wo er als Priester der anglikanischen Kirche Irlands geweiht wurde. Später legte er seinen Dienst in der Kirche nieder, ging nach England und lernte dort Newton,, Newman und Wigram kennen. Nach einem Streit, den er selbst angezettelt hatte, wurde er zum Führer der sogenannten Exklusiven Brüder.

Aus den Anfängen der Brüderbewegung

In Oxford wandte sich Newton von den Quäkern ab und trat in die anglikanische Kirche ein. Er war mit Francis William Newman und George Wigram befreundet. Durch Newman lernte er erstmals John Nelson Darby kennen. Zunehmend standen Newton und seine Freunde der anglikanischen Kirche kritisch gegenüber und so verließ Wigram die Kirche im Dezember 1831 und kaufte ein Haus in Plymouth für Versammlungen, die allen Christen aller Konfessionen offenstand. Man traf sich zum Gebet, zum Lobpreis und zum Abendmahl und hatte auch sonst Gemeinschaft. Newton und Darby nahmen im Januar des Jahres 1832 in diesem Haus am Abendmahl teil, obwohl sie beide noch anglikanische Geistliche waren. Newton verlässt die anglikanische Kirche und nach ihm auch Darby.

So hätte es friedlich und einträchtig weitergehen können, wenn da nicht der Ire gewesen wäre.


Auswahl von Internetbeiträge zu JND
Auf Bibelkommentare.de ist eine sogenannte Biografie von John Nelson Darby veröffentlicht, die uns allzu sehr geschönt und auch zu salbungsvoll erscheint.

Die EFG Berlin schreibt aus ihrer Sicht über JND.

Auszüge aus Wikipedia über JND (in Übersetzung), dort liest man:
Darby verteidigte die calvinistischen Lehren, als sie innerhalb der Kirche, in der er einst tätig war, angegriffen wurden. Sein Biograf Goddard schreibt: „Darby bekundet seine Zustimmung zur Lehre der anglikanischen Kirche, wie sie in Artikel XVII der Neununddreißig Artikel zum Thema Erwählung und Prädestination zum Ausdruck kommt.“ Goddard zitiert Darby:

Ich für meinen Teil halte Artikel XVII nüchtern betrachtet für eine weise, ja vielleicht sogar für die weiseste und am besten komprimierte menschliche Formulierung der darin enthaltenen Sichtweise, die mir bekannt ist. Ich bin vollkommen zufrieden damit, ihn in seinem wörtlichen und grammatikalischen Sinn zu verstehen. Ich glaube, dass die Prädestination zum Leben der ewige Ratschluss Gottes ist, durch den Er, noch bevor die Grundfesten der Welt gelegt wurden, durch Seinen uns verborgenen Rat fest beschlossen hat, jene, die Er in Christus aus der Menschheit erwählt hatte, vor Fluch und Verderben zu bewahren und sie durch Christus als Gefäße zur Ehre zur ewigen Erlösung zu führen.

Lebensbild über JND – von W. Turner
Ausgesprochen rosa malt William George Turner (1875 – 1955)

Britannica – Eintrag über JND
Eine Kurzbeschreibung über John Nelson Darby

Aus dem Kirchenblatt der evangelischen Kirche NRW - 1
In Elberfeld findet auch die Conferenz der »Brüder« statt, welche für ihre Beschlüsse unweigerlichen Gehorsam verlangt und widerstrebende Elemente ohne Weiteres ausschließt.Neben Strobel und Herbst ist auch der früher Salm’sche Verwalter Gsell als »Evangelist« thätig. Und so zeigt es sich auch dort, daß die Darbysten nicht ohne ein gewisses Amt auskommen können, wohl der schlagendste Beweis für die von ihnen so heftig bestrittene Nothwendigkeit des kirchlichen Amtes.

Aus dem Kirchenblatt der evangelischen Kirche NRW - 2
1848 kam es in der englischen Brüderbewegung zu einem tragischen Konflikt über die Frage, ob Gläubige nur persönlich frei von Irrlehren sein müssen oder ob sie auch jede Verbindung mit Irrlehrern abbrechen müssen. Die Gruppe um Georg Müller in Bristol ging den strengeren Weg Darbys nicht mit. Man nannte sie später die „Open Brethren“, also die „offenen Brüder“. Die Versammlungen um Darby wurden als „exklusive“ oder „geschlossene Brüder“ bekannt. Diese grundsätzliche Trennung hat in der Brüderbewegung bis heute Bestand. Weitere Spaltungen in England machten das Bild noch komplizierter und standen im Widerspruch zum Ziel der Einheit der Gläubigen. Aus einer Bewegung der Einheit war eine Bewegung der Zersplitterung geworden.

Exklusive in Australien (Raven-Brüder)
Ihr eigenes Statement
Wir verpflichten uns, nur mit jenen zu essen und zu trinken, mit denen wir auch das Abendmahl, feiern. Für diejenigen, die mit den christlichen Lehren nicht vertraut sind, mag diese Verpflichtung ungewöhnlich oder seltsam klingen ...


JND bekämpft Wills Newton
Eine sachliche Darstellung von den Anfängen und den späteren Auseinandersetzungen findet sich bei Wikipedia (dennoch: Vorsicht!), wenn das Leben von Wills Newton beschrieben wird, den Darby auf heftigste verleumdete und bekämpfte. Dort heißt es u.a.: Zu seinen Freunden und Anhängern während der Jahre unerbittlicher Verleumdung durch die Darbysten gehörten Samuel Prideaux Tregelles, George Müller und Charles Spurgeon.


George Müller über Wills
George Müller aus Bristol schrieb: „Ich halte die Schriften von Herrn Newton für äußerst fundiert und biblisch, und meine Frau und ich lesen sie regelmäßig – nicht nur mit größtem Interesse, sondern auch zum großen Gewinn für unsere Seelen. Seine Bücher sind zweifellos von unschätzbarem Wert, denn sie erheben die Person und das Werk unseres gesegneten Herrn Jesus Christus in höchstem Maße. Wenn jemand aufrichtig wissen möchte, wie die Ansichten von Herrn Newton wirklich aussehen, soll er einige seiner wichtigsten Schriften sorgfältig und aufmerksam durchlesen, wie zum Beispiel „Erlösung durch Stellvertretung“; „Sühne und ihre Folgen“; „Wahrheiten des Evangeliums“.

Das ist nur eine sehr kleine Auswahl, die aber sehr wohl geeignet ist, die darbystische Absonderung und Ausschlusspolitik als ungeistlich erkennen zu können. Wenn sie auch nicht an allen Orten konsequent gelebt wird, so gehen jene dennoch beständig mit ihr schwanger. Unweigerlich bricht sie sich Bahn und ploppt urplötzlich wieder auf - das Ungetüm. Mit viel Geschrei und  … zu weiteren Spaltungen.


Die Lehren des Herrn John Nelson Darby und seine Folgen
Das charakteristische an den Lehren von JND ist, sie führen immer wieder zu Trennungen und das liegt u.a. daran, dass sie schwer zu fassen sind. Es werden (immer wieder) ihre Windungen zu Wirrungen und diese zu Irrungen. Sie sind dem Fleisch erwachsen, nicht aus dem Geist.


Die ANDEREN lasst urteilen
Als Nachgeborene gehören alle zu den ANDEREN, so auch wir. Nach unserer Teilprüfung stellen wir fest: JND frönte dem Fleisch. Seine scheinbaren zutreffenden Lehren verpuffen am Ende der Tage. Dazu gehört auch sein damaliges Statement: Der Herr kann jeden Tag uns zu sich entrücken, dazu braucht es kein markantes Ereignis; (das ist falsch).Oder die Einteilung der Geschichte der Menschheit in sieben Heilszeiten, das allgemeine Priestertum, und und und. Was sich sicher sagen lässt: JND ist menschlichen Vernunftschlüssen in windigen Wendungen gefolgt, weil vom Fleisch angetrieben. Deshalb hatte er bei vielen Brüdern einen so durchschlagenden Erfolg, wie das mit dem Fleisch eben so ist.


Bittere Früchte
Wer nicht ihrer Meinung ist, wird gemieden und bei starrer Haltung ausgeschlossen; sie haben gut gelernt von ihrem Führer. In einer westdeutschen kleinen Versammlung, es wurde der Jakobusbrief betrachtet,  lief die Interpretation am Eigentlichen vorbei und so sprach ich, (der Autor), die wenigen Worte: „Man beachte, dass der Brief an Juden gerichtet ist.“ Daraufhin drehte sich ein Bruder um und brüllte: Halts Maul! (Oder war's die Schnauze?) Auch auf den sogenannten Brüder-Konferenzen geht man verbal brutal gegen andere Ansichten vor. Einmal trug ein Teilnehmer Dinge vor, die mir nicht von der Schrift gedeckt schienen, (die Zuhörer sollen urteilen, so lehrte es Paulus). Nun stand anschließend ein leitender Bruder auf und zerriss das zuvor Gesagte und warnte zudem andere potenzielle Redner. Die einzige segensreiche Konferenz, auf der ich als Zuhörer (anschließend freudig urteilte), war eine Jugendkonferenz im Norden Deutschlands. Und wie es so ist, wehte nicht nur der Geist Gottes am heiligem Ort. Während einer Veranstaltung machte unverblümt ein Junge mir Avancen; wir sehen, der Geist weht, aber es gibt noch viel Arbeit und Mühe.

Menschliche Erkenntnisse erlangt man, wenn zwei oder drei Standpunkte, Perspektiven oder auch Meinungen geäußert werden. Das regt die Zuhörer zum nachdenken an. Hört man aber immer wieder das Gleiche und dann auch noch die Lieblingsthemen, ohne eine andere Meinung zuzulassen, darf  man sich nicht wundern über Aussagen wie: „Das war eine gehaltvolle Verkündigung“, nur um jegliche andere Sichtweise im Keim zu ersticken und den eigenen Standpunkt zu zementieren. Wie lässt sich das Bollwerk zu Fall bringen?

Sehen wir uns die Folgen der vielen Abspaltungen an einem Beispiel an. Es scheint uns gruseligste zu sein: Aleister Crowley. Er wuchs in einem christlichen Haus aus dem Kreis der Plymouth-Brüder auf, ging sogar auf Missions-Einsätze seines Vaters und dennoch ... (So ähnlich könnte auch der Werdegang des Antichristen verlaufen, vielleicht weniger spektakulär in seiner Entwicklung, aber dafür am Ende um so grausamer.)

Wie das Bollwerk der falschen Absonderung und der fehlgeleiteten Zulassung zum Abendmahl zu Fall bringen? Ein Bruder sagte einmal zur Abendmahl-Zulassung: „Wir wissen, dass dies nicht richtig ist, aber wir wissen nicht, wie es richtig ist.“ Wenn man nicht weiß, wie das eine oder andere richtig zu handhaben ist, dann macht man keinen Fehler, wenn man den Fehler unterlässt.

Und wenn die Exklusiven die Zulassungspraxis unterlassen, werden sie sehen, wie auch die falsche Absonderung, die von der Zulassung zum Abendmahl abhängig ist, sich in Nichts auflöst. Und dann erkennen sie auch, dass sie sich gar nicht durch einen Menschen verunreinigen können, der vielleicht irgendwo und irgendwie mit eventuell Bösem in Verbindung stehen könnte. Und dann werden die unseligen Empfehlungsbriefe obsolet, denn die waren zur Zeit des Apostels Paulus für unbekannte Diener durchaus hilfreich. Eine solch geistliche Kettenreaktion wünschten wir uns, getragen durch das Band der Liebe, die:

  1. langmütig ist,
  2. gütig (von gut),
  3. nicht neidet,
  4. nicht groß tut,
  5. sich nicht aufbläht,
  6. nicht unanständig ist,
  7. nicht das Ihre sucht,
  8. sich nicht erbittern lässt,
  9. das Böse nicht zurechnet,
  10. sich nicht freut über die Ungerechtigkeit,
  11. sich freut über die Wahrheit,
  12. alles erträgt,
  13. alles glaubt,
  14. alles hofft,
  15. alles erduldet.

 
Wenn wir uns in der Liebe üben, dann erfüllen wir das königliche Gesetz. Und dann darf jeder am Abendmahl teilnehmen, der glaubt, dass Jesus für ihn am Kreuz den Sold der Sünde bezahlt hat.


Eine Auswahl der Lehren des John Nelson Darby
Wir behandeln die wesentlichen Lehren Darbys nicht erschöpfend, wir streifen sie nur, auch deshalb, weil uns die Zeit unter den Fingern zerrinnt. Es fehlt an Manpower, um das sehr viele Papier zu lesen und noch mehr Papier zum Beschreiben, um darzulegen, mit welchen Windungen er zu Wirrungen und dann zu Irrungen gelangt ist.


Themen der exklusiven Brüder

  1. „Da bin ich in ihrer Mitte.“ Nicht umsonst steht der Satz als Titel auf einem Buch von Christian Briem, das vom CSV herausgegeben wird. Unter dieser Überschrift könnte man alle ihre Lehren hierarchisch zusammenbringen. Nun gibt es Bücher, die man gerne liest und andere, die man gar nicht erst lesen kann. Es ist nicht so, dass man sie nicht lesen will, aber nach meinen (des Autors) persönlichen Erfahrungen, wurde ich geradezu daran „gehindert“, gewisse Bücher und Schriften von ihnen zu lesen. Auch wiederholte Anläufe wurden blockiert. Viele Jahre später wurde mir klar, dass es der Heilige Geist war, der mich davon abhielt, in ihre Windungen einzusteigen. Der Heilige Geist tut es noch immer, manchmal ziemlich heftig, was noch zu erzählen ist.

Nun zu einem Beispiel von Werken, die ich auch heute schwerlich lesen kann und zwar eine Schriftreihe des CSV unter dem Titel „Was lehrt die Bibel?“ Ihr Autor ist Prof. Dr. W. J. Ouweneel. Bereits die Audio-Kassetten von ihm konnte ich mir nicht anhören, obwohl ich unbedingt wollte, denn Prof. Ouweneel gehörte einst zu den einflussreichsten Brüdern der Exklusiven und das, was er sagt, erschien mir wichtig. Nun denn, ich wunderte mich und legte die Kassettenaufnahmen beiseite. Ähnliches gilt für seine Schriftreihe, „Was lehrt die Bibel?“
  


  1. Abendmahl und Tisch des Herrn
Erst vor wenigen Tagen wurde ich von Geschwistern liebevoll genötigt, die nach meiner Meinung falschen Lehren des Herrn JND aufzuzeigen. Dazu nehme ich beispielhaft Heft 7 aus der oben erwähnten Schriftreihe abermals zur Hand, (eine korrigierte Auflage von 1982). Darin behandelt Ouweneel das Thema „Das Abendmahl und der Tisch des Herrn“.

Am Ende der ersten Seite heißt es: ...“dass wir (die Exklusiven) das Abendmahl feiern sollen und zwar am Tisch des Herrn.“ Dieser imaginäre Tisch, dargestellt durch den Tisch in der Mitte, wird ihnen zum Zentrum und der steht nur dort, wo die Exklusiven am Sonntag zum Brechen des Brotes zusammenkommen. Zwar sprechen sie immer von „allen wahren Gläubigen“, die daran teilnehmen dürfen, aber letztendlich sind es nur sie, denn durch ihre Lehren verhindern sie die Teilnahme anderer; da kann es bei einer Verhinderung auch mal deftig zur Sache gehen.

Nun behauptet Ouweneel, die Einheit der Versammlung muss gesehen werden. Das ist falsch. Die Einheit der Ekklesia wird durch den Heiligen Geist bewirkt. Die Einheit besteht, wird aber nicht durch das Brotbrechen aller Gläubigen desselben Ortes an „ihrem“ Tisch dargestellt.

Wo zwei oder drei das Gedächtnismahl feiern, wo immer sie sich auch aufhalten mögen, machen sie es richtig, gleichwie damals die Juden in Jerusalem, die das Mahl sogar täglich in ihren eigenen Häusern feierten. Auf diese Weise wird Einheit und Gemeinschaft mit dem Herrn dargestellt.

Das letzte Passah, dass der Herr feierte, beinhaltete auch das Abendmahl, und wie sich unschwer aus den Erzählungen erkennen lässt, war kein Außenstehender dabei und hatte auch niemand Kenntnis davon. Das ist auch nicht nötig, denn das Mahl ist ein ganz intimes Essen, dass sowohl zu zweit, zu dritt, mit zwölfen oder einer größeren Gruppe gefeiert werden darf. Das einzige, was jeder Teilnehmer sich immer vergegenwärtigen muss, ist, er nimmt teil am Gedächtnismahl des Herrn, nicht an einem Abendessen.

  
  1. Absonderung von allem Bösen, das schließt auch Absonderung von anderen Gläubigen mit ein, denen man nur schon aus Gründen der Mitgliedschaft in einer anderen Denomination Böses unterstellt, nicht direkt, aber immer indirekt. Wird ein Fremder mit ihrer Lehre konfrontiert, lässt sich aber davon nicht überzeugen, muss er doch irgendwie „mit Bösem in Verbindung stehen“. Wer solche Ab- und Ausgrenzungen nicht als böse erkennt, um dessen geistliches Verständnis ist uns bange.

Als Jesus während des Passahs das Abendmahl einsetzte, war auch Judas Iskariot zugegen. Genau das aber wird von den Exklusiven geleugnet. Αus diesem Grund lässt Prof. Ouweneel in der Aufzählung der Berichte über das Geschehen am Vorabend der Kreuzigung das Johannesevangelium in Heft 7 außen vor. Doch es ist ein Irrtum zu behaupten, Judas wäre nicht dabei gewesen. Im Vergleich der vier Evangelien lässt es sich, wenn man will, erkennen. Judas ging in die Nacht hinaus - nach dem Abendmahl.

Auch die heutige Praxis zeigt, viele Unbekehrte in den Exklusiven Versammlungen nehmen daran teil; an diese richtet sich Jesus mahnend im Sendschreiben an Philadelphia. Er sagt ihnen, dass sie niederfallen werden zu den Füßen derer, die der Herr geliebt hat, sie aber hinausgestoßen haben. Der Herr hat Philadelphia eine geöffnete Tür gegeben, die niemand schließen kann. Weil die Exklusiven die Anderen ausschließen, zeigen sie damit an, dass sie sich selbst abgeschnitten haben und somit nicht zu Philadelphia gehören; s. weiter unten den Abschnitt zu Philipper 3,2-3.


  1. Der Ausschluss vom Abendmahl jener Geschwister, die an einem anderen Ort, wie z.B. in einer FeG oder bei den Baptisten, am Abendmahl teilgenommen haben, ist für uns die böseste Seite der Brüder. So geschehen auch in Berlin. Ein junger Bruder war in Rumänien, nahm dort in einer Gemeinde, die nicht zum Kreis der Exklusiven gehört, am Abendmahl teil. Als das in Berlin bekannt wurde, schloß die Versammlung den jungen Bruder aus. Im Grunde war es für den Ausgeschlossenen eine heilsame Lehre, denn er erkannte, so geht’s nicht und ging kurze Zeit später in die USA, um eine ordentliche Bibelschule zu besuchen.


  1. Ein Beschluss oder auch Ausschluss in einer örtlichen Gemeinde muss, die Betonung liegt auf muss, von allen Gemeinden der Welt akzeptiert werden; (römisch-katholisches System). Ein spektakuläres Ereignis vor Jahren trug sich in den Niederlanden zu, das die Wellen weltweit zum Überschäumen brachte. Auch der Ausschluss von Wolfgang Bühne, der später den CLV gründete, war ihr böses Werk. An Wolfgang  Bühne lässt sich gut erkennen, welche tieferen Absichten ihren bösen Taten zugrunde liegen: Sie wollen über die anderen herrschen; (römisch-katholisches System).  


  1. Das Geheimnis der Gemeinde darf man nicht im Alten Testament suchen, behaupten sie. Auch in dieser Sache irren sie. Ohne das wir, das Team von simson-project.com, nach diesem Geheimnis gesucht haben, wurde uns das Geheimnis an vielen Stellen kostenlos enthüllt, was wir aber immer erst gegen Ende unserer jeweiligen Ausarbeitungen erkannten.

Auch leugnen sie, dass die Offenbarung ein jüdisches Buch ist, damit schließen sie die Juden aus und verschieben deren Rettung ans Ende unserer Tage. Mittels der Briefe an die sieben christlichen Gemeinden, wenn man sie nach dem Festzyklus ordnet, lässt sich erkennen, wie ein erster Teil der Juden umkehrt, (bildlich im AT dargestellt durch Manasse, dem Erstgeborenen Josephs) und damit nicht nur zur Gemeinde gehören, sondern in der Zeit Laodicäas eine herausragende Rolle spielt. Der Überrest Israels, (bildlich dargestellt durch Benjamin), bekehrt sich erst unmittelbar vor oder während der Wiederkunft Jesu, zwischen Rosh HaShana und Jom Kippur, das sind die 10 Tage des Leidens, wie sie der Herr im Sendschreiben an Smyrna ankündigte.

Mit dem sechsten Sendschreiben wird zudem betont, dass Juden und Christen auf das Engste miteinander verbunden sind, was durch den Namen der sechsten Gemeinde – Philadelphia - besonders zum Ausdruck kommt. Die beiden Begriffe, Philos und Adelphos, lenken den Blick auf ihre Blutsverwandtschaft, das mit dem sechsten „Baumaterial“ aus 2.Mose 25 , dem Karmesin, uns vor Augen gemalt wird. (Karmesin hat die Farbe des arteriellen menschlichen Blutes.)


  1. Vom Verfall und Niedergang der Gemeinde redet JND beständig, das ist zu tiefst destruktiv. Die Geschwister werden damit klein gemacht und in Knechtschaft gehalten. Hier wirkt sich die ungesunde Absonderung besonders zerstörerisch aus, weil sie mit Heuchelei verbunden ist.  Die Absonderung der sogenannten Raven-Brüder, heute nennen sie sich Plymouth Brethren Christian Church (Australien), verstärken die Irrlehre der Absonderung, indem sie sich verpflichten, niemals mit anderen gemeinsam zu essen. Nur mit jenen, die zum Abendmahl zugelassen sind, dürfen sie essen.

Wir kommen zur Werner-Gruppe, die noch spezieller und extremer auftritt und deren Ursprünge ebenfalls in der Brüderbewegung zu finden sind. Ein gewisser Stephanus verleumdet mit Video-Beiträgen auf YouTube evangelikale Persönlichkeiten, wie Lothar Gassmann, Karl-Hermann Kaufmann u. v. a. Dieser Verleumdungsgeist lässt sich ebenfalls bis zu den Anfängen der Plymouth-Brüder zurückverfolgen, nur dass er heute ganz besonders häßlich auftritt.

Vor wenigen Tagen folgte ich einem LINK, der mir über Telegram zugesandt wurde, um mir diverse Anschuldigungen gegen Karl-Hermann Kaufmann anzuhören, die der zuvor erwähnte Stephanus aus der Werner-Gruppe vorträgt. Ohne zuvor die Gruppe und Stephanus zu kennen, begann ich, mir die Rede vorbehaltlos anzuhören, doch schon in der ersten Minute drehte sich mir der Magen um und das ist wörtlich zu verstehen, dabei hatte Stephanus noch nicht einmal etwas Substanzielles gesagt, er hielt sich noch bei einer völlig belanglosen Vorrede auf. Objektiv betrachtet gab es keinen Grund für meine Magenkrämpfe.

Ich stoppte das Video und es stoppten auch die Magenkrämpfe. Nach ein paar Minuten Ruhe ließ ich das Video weiterlaufen. Doch nach wenigen Sekunden überkamen mir erneut heftige Krämpfe, obwohl Stephanus noch immer nicht beim eigentlichen Thema war. Langatmig tröpfelten die Worte aus seinem Mund. Ich stoppte das Video erneut und auch die Krämpfe verschwanden im Nichts. Wieder legte ich eine Ruhepause ein. Als ich dann aber beim dritten Versuch wieder heftige Magenkrämpfe bekam, war ich mir sicher, der Heilige Geist, der in mir wohnt, warnt mich.

Nach dem endgültigen Stopp kam mir in Erinnerung, dass ich schon mehrere solcher Abwehrreaktionen erlebt hatte, allerdings viel weniger dramatisch. Sie traten eher leise auf und zwar bei bestimmten „Predigten“ in den Brüderversammlungen. Dann und wann urteilte mein Geist ganz nüchtern: Das stimmt nicht. Weil mir damals für viele Dinge die Argumente fehlten, unterließ ich es, die Redner auf die Unstimmigkeiten anzusprechen.


  1. Die Gemeinde (Versammlung) im Alten Testament
Nun zu den von uns erarbeiteten vier Skripten die belegen, dass das Geheimnis der Gemeinde sehr wohl im Alten Testament zu finden ist und was noch viel erstaunlicher ist, Laodicäa repräsentiert Israel. Nur wer sich mit den Inhalten aller unserer Skripte ernsthaft und ehrlich auseinandersetzt, wird verstehen, warum wir gerade jetzt gegen die Lehren von JND kämpfen sollen. Wir wollen in unserem Kampf gegen die kranken Lehren niemanden schaden, ganz im Gegenteil, wir wollen allen den Ausweg aus dem Dilemma aufzeigen. Und wenn dann endlich befreit, werden wir mit allen Geschwistern eine herzliche und gottselige Gemeinschaft haben.




Die sieben Frauen Davids und die sieben Seligpreisungen der Offenbarung  
  1. https://simson-project.com/trilogie_der_liebe.html
  2. https://simson-project.com/trilogie_der_liebe_teil_2.html
  3. http://simson-project.com/die_sieben_frauen_davids.html
  4. https://simson-project.com/die_sieben_seligpreisungen_in_der_offenbarung.html


Was haben Philadelphia und die Philipper gemeinsam?

Philipper 3,1-3: „Übrigens, meine Brüder, freut euch in dem Herrn! Euch dasselbe zu schreiben, ist mir nicht verdrießlich, für euch aber ist es sicher. Seht auf die Hunde, seht auf die bösen Arbeiter, seht auf die Zerschneidung. Denn wir sind die Beschneidung, die wir durch den Geist Gottes dienen und uns Christi Jesu rühmen und nicht auf Fleisch vertrauen.“  

Das sei die Präambel jeder Versammlung; und dasselbe zu lesen sei ihnen nicht verdrießlich.


Die Zerschneidung und deren Dienst unter einem anderen Geist
Paulus kennzeichnet in Philipper 3,2-3 solche, die fleischlich sind, er schreibt: „Sehet auf die Hunde, seht auf die bösen Arbeiter, seht auf die Zerschneidung.“ Nun gehören Hunde, wenn sie domestiziert und gut und liebevoll erzogen worden sind, zu den treuesten Gefährten des Menschen.

Gott gebraucht hier aber das Bild eines wilden Hundes, das wird durch das griechische Wort, das in der Elberfelder mit Zerschneidung übersetzt wird, angedeutet. Nun werden diese wilden Hunde zudem auch als böse Arbeiter bezeichnet. Aber wer ist diese Gruppe? Das sagt uns Vers 2 nicht. Liest man dann aber den darauffolgenden Vers, wird deutlich, der Apostel steht auf der gegenüberliegenden Seite, um die Hunde in Vers 2 genauer zu identifizieren. Vers 3: Wir sind die Beschneidung, die wir durch den Geist Gottes dienen und uns Christi Jesus rühmen und nicht auf Fleisch vertrauen.

Nun gibt es ein Stilmittel, das in der Bibel sehr häufig verwendet wird, um den Text zielsicher auszulegen. Dieses rhetorischen Stilmittels bedient sich hier Paulus und so sieht der Parallelismus der Verse 2 und 3 wie folgt aus:

Seht auf die Hunde,
seht auf die bösen Arbeiter
seht auf die Zerschneidung
wir sind die Beschneidung
die wir durch den Geist Gottes dienen und uns rühmen
und (wir) nicht auf Fleisch vertrauen.
     

  1. Das Wort Hunde steht parallel zu dem Begriff Fleisch,
  2. die bösen Arbeiter stehen parallel zu „die wir durch den Geist Gottes dienen“,
  3. und „die Zerschneidung“ steht parallel zu „wir sind die Beschneidung“.

Damit zeigt Paulus an, dass die als Hunde Bezeichneten solche sind, die auf Fleisch vertrauen, daraus folgt: In ihren Diensten werden sie nicht durch den Geist Gottes geleitet. Und so erklärt sich, warum die Exklusiven nicht wissen, wie und wann einer am Abendmahl teilnehmen darf. Und deshalb urteilen sie auch fleischlich, wenn sie jemanden mit Bösen in Verbindung zu erkennen glauben; und so kommt es, dass sie all jene ausschließen, von denen der Herr sagt, dass er sie geliebt hat. Zur Kenntlichmachung der Feinde sagte Jesus einmal: Wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut. Und so haben die Exklusiven zerstreut, zerstreut und nochmals zerstreut.


Echt oder nicht echt?
Alle Phi-Briefe behandeln das gleiche Thema: Die Zusammengehörigkeit echter messianischer Juden und echter Christen. Ihr Band ist unsichtbar, aber es kann gesehen werden durch die wahrhaftig brüderliche Liebe und die wird in 1.Kor. 13 umfassend beschrieben. Um das Band der Liebe praktisch umzusetzen, hat uns Gott die vier Phi-Briefe gegeben und das sind die Briefe an: die Philipper, an Philemon, an Philadelphia und an Gajus, dem Empfänger des dritten Briefes des Apostels Johannes. Beim Letzteren finden wir das Phi  zweimal, das allerdings bleibt dem Deutschleser verborgen; wenn er aber in den griechischen Text schaut, kann es von ihm gefunden werden am Ende des Briefes.

Ειρηνη σοι    ασπαζονται σε οι Φιλοι       ασπαζου τους Φιλους κατ ονομα.
Friede dir!       Es grüßen dich die Freunde.   Grüße die Freunde mit Namen.          
https://kataiwannhn.de/iwannouG.html

Sei ein Freund und
gewähre dem fremden Bruder
deine Gastfreundschaft!




Meine Schafe hören meine Stimme

Schon die Sprache von JND kommt bedrohlich daher, da mag er in der wörtlichen Predigt noch so sanft rübergekommen sein, wie kolportiert wird, aber seine Schriften sprechen eine andere Sprache. Sie sind durchdrungen von destruktivem Vokabular, das sich windet und windet und windet um die Wahrheit herum.

Lernen wir aus den Evangelien. Es ist der Glaube, der rettet und den Menschen zu einem Christen macht.

Darum heißt es: Wer den Namen des Herrn anruft, der soll errettet werden. Oder: Wer an mich glaubt, hat ewiges Leben. Da hat ein Mensch sich nicht in der Gegenwart Gottes kennengelernt und schon gar nicht erkannt, wie verdorben und verloren er ist. Man lese die Evangelien: Da ist ein Mensch in irgend einer einer Not und er bittet den Herrn um Hilfe; und wie wir wissen, Jesus hilft gern. So sagt er zum Beispiel zu der blutflüssigen Frau  in Matth. 9,22: „Sei gutes Mutes, Tochter, dein Glaube hat dich geheilt.“ Eigentlich ist das Wort geheilt nur die halbe Miete, denn das griechische Wort lautet sozo und bedeutet: sicher, sicher und gesund erhalten, gerettet aus Gefahr und Zerstörung, Rettung. Die Frau suchte Heilung und der Herr rettete sie. Das Wort wird 118 mal im Neuen Testament verwendet, 50% davon in den Evangelien. Man kann also errettet werden, ohne tiefere Sündenerkenntnis und ohne das Vokabular: „von Natur aus verdorben“ oder „im Wandel verdorben“ usw. auch nur zu kennen.

Die Formulierung: Zugleich (also mit dem Bösen im vorherigen Abschnitt) hat er durch die Gnade gelernt und geglaubt, dass seine Sünden  usw., und dann: Nachdem er Gott in Christus begegnet ist, hat er Frieden mit Gott. Wer ist Gott in Christus begegnet? Das  alles klingt schwülstig, und es hat nichts Liebliches an sich. Wenn Jesus der Frau aus Matth. 9,22 sagt: Dein Glaube hat dich geheilt –  
dann ist sie nicht nur geheilt, sondern auch gerettet worden. Egal welches Wissen sie sich danach erworben haben mag. Eines weiß sie sicher: Jesus liebt mich, denn er hat mich nicht nur geheilt, sondern auch gerettet.

Das JND, obwohl er Theologe war, die Gnade als etwas ansieht, dass man „als Christ“ gelernt hat,  müsste jedem Christen unangenehm aufstoßen. Was ist Gnade? Die freundliche Zuwendung, das ist es, was wir erleben, wenn wir uns seiner Freundlichkeit zuwenden. Es ist eine stetige Erfahrung, von der man nicht mehr lassen kann, bei aller unserer Unzulänglichkeit. „Die Gnade sei euch vermehrt“, bedeutet: Die Freundlichkeit des Herrn richte sich mehr und noch mehr euch zu; das ist Freundlichkeit im Quadrat. Der Herr redet anders als JND. Deshalb sagte Jesus: Meine Schafe hören meine Stimme und sie folgen mir und ich gebe ihnen ewiges Leben.

Die Absonderung: Zitat: Herausgenommen aus der gegenwärtigen bösen Welt, um praktisch von ihr getrennt zu sein. (Das Wort „praktisch“ ist ein Lieblingswort der Exklusiven, aber bei ihnen leider nur eine fromme Vokabel.) Wenn das Gesetz in einem erfüllt wird, wie der Apostel Paulus sagt, dann in diesem: Liebe den Nächsten wie dich selbst, dann aber sind sie, Exklusiven, an ganzen Gesetz schuldig geworden, denn:

Mit Verachtung steigen sie über die Sachen, die einem älteren Bruder zu Boden gefallen waren. Sie brüllen eine alte Schwester an, die sich freundlich nach den Audio-Dateien der letzten Reden eines sogenannten Reisebruders erkundigte. Da schleudert eine Schwester der anderen den Satz vor den Kopf: „Na, dann brauchst du ja gar nicht mehr (in die Versammlung) kommen.“ Oder vielleicht diese liebevolle Ansage: „Der Kaffee“, (nach der ersten Stunde als Erfrischung), ist nur für uns.“ Oder das Gebrüll einer sehr alten Hartgesottenen zu einer etwa Gleichaltrigen: „Was traust du dich? Der Schmuck muss runter.“ Oder den: „Der tanzt auf alle Hochzeiten.“ Oder wie schon erwähnt: „Halts Maul“ (Oder wars die Schnauze?) Die Liste ließe sich endlos erweitern. Alles harte Worte, aber sollten wir deswegen ihre Früchte weichspülen? Übrigens sagten das all jene, die von JND aufgefordert wurden, sich „praktisch“ von der Welt getrennt zu halten.

Der folgende Satz streicht den Theologen heraus, eine persönliche Beziehung lässt sich da nicht erkennen: „Der Zweck und Mittelpunkt seines Lebens (der eines Christen) ist auch Christus.“ Kurz nachdenken über:  Zu einem Titel kann man keine Beziehung haben, zu einem mit Namen aber schon.

Es ist die Sprache, es sind die Vokabeln und es sind die hohen und doch leeren Worte, die den Herrischen offenbaren. Es ist in keinen Fall die Stimme des Guten Hirten. Eine unschlagbare Metapher lieferte  Jesus, als er uns den Tipp gab: An seiner Frucht wird ein Baum erkannt. Die Früchte haben wir uns angesehen und es mag ein jeder eine genauere Untersuchung der Früchte vornehmen, dann aber auch urteilen.


Ausweg aus dem Dilemma
Er oder sie könnte damit anfangen, in die innere Immigration zu gehen, das will heißen, nicht am Abendmahl teilnehmen, denn solange jene, die der Herr liebt, nicht teilnehmen dürfen, kann der Herr auch nicht in ihrer Mitte sein. Eure Nichtteilnahme wird über kurz oder lang auffallen und dann? Fragt man euch freundlich, so antwortet nach eurer Erkenntnis. Werden sie unwirsch oder sogar laut, dann lasst euch nicht auf ein Streitgespräch ein, das würde nur Fronten aufbauen. Sind sie aber wirklich daran interessiert, dann gebt ihnen Zeit, denn auch der Herr zeigt sich in Geduld.



Berlin, den 6. Oktober 2026  



© Copyright H. Randy Rohrer

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