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Ostern - Hase - Eier

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Ostern - Hase - Eier
Kommentar zu  der Predigt
von J. Tscharntke gehalten  am 5. April 2026


Die gestrige Predigt, die vom 5. April 2026, hat Wellen geschlagen und damit einige Fragen und Zweifel aufgeworfen, nicht nur zum Thema, sondern auch in Bezug auf die Person. Nun zweifeln einige, dass die Herkunft des Festes mit ihren Symbolen christlichen Ursprung ist und pochen auch noch nach der Predigt darauf, das es dem Heidentum entsprungen ist. Den eigenen Pastor zu fragen halte ich für pure Faulheit, denn der Apostel Paulus sagte: Ein jeder prüfe. Paulus hat aber nicht gesagt: Es prüfe einer für alle.  

Weil einer für alle prüft, herrscht unter dem Volk Gottes so viel Streit und Unverständnis, denn man hat sich nicht die Mühe gemacht, selbst das Wort Gottes zu studieren bzw. eingehend zu prüfen; dazu gehören das Nachhacken und die qualifizierten Fragen. Und wenn man dann feststellt, dass der Redner recht geredet hat, (bzw. recht geschrieben), sollte man das ebenfalls mit einem qualifizierten und auch quantitativen Lob beantworten.  

Das habe ich noch nie gehört oder gelesen! Welch ein Armutszeugnis.  

Die Erklärung des Begriffs Ostern dürfte allen Zuhörern plausibel erscheinen. Schaut man in Martin Luthers Übersetzung von 1545, dann übersetzt Luther das Wort Passah immer mit Ostern und das drei Jahrhunderte bevor einer der Märchenerzähler, gemeint ist einer der Gebrüder Grimm, eine Göttin namens Ostara erfand. 18 Mal übersetzte Dr. Martin Luther das griechische Wort für Passah mit Ostern.  

Der einsame Hase auf dem Feld, der nicht in Höhlen wohnt. Ein schöner Gegensatz, denn die Höhlenbewohner kommen in der Bibel schlecht weg, als da sind: Füchse, Schlangen, Wölfe und viele andere in Erdlöchern wohnende Gestalten. Und so hat, wie wir jetzt wissen, der Feldhase kein Zuhause, keinen festen Ort, wo er sein Haupt hinlegt; er scharrt sich, wenn überhaupt, eine Kuhle und „dämmert“, von schlafen kann keine Rede, denn wirklich schlafen tun die Feldhasen nicht.  

Das rotgefärbte Ei, versteckt im Garten. Schon der Garten ist eine treffende Metapher für den Garten Eden und dann auch noch das rotgefärbte Ei, das von Jesus spricht. In Amos 5,4 spricht der Herr zum Hause Israel: Suchet mich und lebet. Der gekreuzigte HERR, der sein Blut für dich und mich vergossen hat, den sollen wir suchen und zwar in seinem Garten. Der Garten wird von Jesus selbst allegorisch mit einem Weinberg beschrieben, der wiederum ein Bild für den Tempel ist. Nun ist Jesus zum Eckstein eines neuen Tempels geworden, d.h. er ist dort auf ewig präsent und gibt die Richtung vor. Dort sollen wir ihn suchen, dort ihm zuhören. Seine Schafe hören seine Stimme, (was auch immer der Prediger dort vorne sagt), und sie folgen ihm, und er gibt ihnen ewiges Leben.  

Auch der Goldhase kann als Allegorie für Christus stehen, denn er ist unsere Gerechtigkeit, die durch das Gold metaphorisch dargestellt wird und der Hase, na, wir haben zuvor einige Besonderheiten des Feldhasen aufgegriffen, die ein wenig vom HERRN sprechen.  

Übrigens tun wir das auch mit Dingen unserer hochtechnisierten Welt. Jesus kann die Lok sein, die uns, die Waggons, hinter sich herzieht, nicht unsere Kraft ist es, die Lokomotive bringt uns in Bewegung und somit auf Fahrt.

Berlin, den 6. April 2026  


  
© Copyright H. Randy Rohrer




  
© Copyright H. R. Rohrer
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