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Im ersten Passah liegt ein Geheimnis, das auf Golgatha hinweist

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Das erste Passah
vor ca. 3600 Jahren

  
Als das Volk Israel in Ägypten in Knechtschaft war, kannten sie nur die Verheißungen, die Gott  Abraham, Isaak und Jakob gegeben hatte. Eine Bibel oder ein schriftliches Gesetz kannten sie nicht.

Am Ender der über 400-jährigen Sklaverei erbarmt sich Gott und sendet Moses, hebräisch: משה. Dieser Moses weist das Volk vor dem Auszug aus Ägypten an, dass jede Familie sich ein Lämmlein ins Haus und es fünf Tage beobachten und schützen soll, aber während des fünften Tages sollen sie das Lamm zwischen den zwei Abenden, das wäre nach 18:00 Uhr, schlachten und von dem Blut nehmen und es an den Türsturz und den beiden Türpfosten sprengen, genauer gesagt: An Sturz und Pfosten schlagen. Es heißt nicht, dass sie den Sturz und die Pfosten bestreichen sollen, denn das widerspricht anderen Erzählungen der Heiligen Schrift.

Der eigentliche Anlass für dieses Skript ist das nachfolgende Bild, dass jemand in eine christliche Gruppe postete, auf dem der obere Türbalken und die Pfosten mit Blut bestrichen sind.




Mein Kommentar:
Das Bild ist nicht ganz zutreffend. Wer den Text studiert, könnte das Geheimnis entdecken und dann das Bild richtig malen. Viel Spaß und viel Freude wünsche ich.

Prompt kam der erste Einwand: Der Text gibt keine explizite Anweisung, die Pfosten ganz von oben bis unten zu bestreichen. Insofern kann mMn (meiner Meinung nach) das Bild als korrekt betrachtet werden. Als Bestätigung sendet jemand: Genau, auf dem Bild ist das auch nicht so dargestellt. Und wieder eine andere Stimme: Ja, ich hab jetzt nicht verstanden, warum da was verkehrt ist.

Erst am nächsten Tag begann ich darauf zu antworten und schrieb:

In der Wiederholung liegt es (das Geheimnis) versteckt. Und im zweiten Post schrieb ich: Mit Ysop kann man nicht streichen.  

Am nächsten Tag versucht man mich eines Besseren zu belehren: Doch (Smiley) ich hatte jahrelang Ysop im Garten. Mit den buschigen Zweigen zu einem Bündel gefasst, kann man durchaus streichen.  

Ein wenig herausfordernd schrieb ich zurück: Wenn du damit gestrichen hast, dann könnte ich es glauben, hast du aber nicht. Und sende ein Bild, auf dem ein Ysopbüschel abgebildet ist, der aber nicht in Israel wächst. Ich kommentiere dazu: Was kann man mit so einem Ysopbüschel tatsächlich tun? Durch nachdenken kommt man drauf. Warum wollte Gott, dass die Kinder Israel Ysop nehmen? Die Symbolik wird durch den König Israels erklärt. In Psalm 51 betet David - der Geliebte – Entsündige mich mit Ysop, und ich werde rein sein, wasche mich, und ich werde weißer sein als Schnee.  

Als nächstes sende ich das Lichtbild eines sogenannten syrischen Ysops und kommentiere: Welcher „Ysop“ es auch gewesen sein mag, ich denke, es ist der hier abgebildete sogenannte „syrische Ysop“, denn er bildet durch seine weißen Blüten den Schnee ab. Mit Ysop kann man nicht „streichen“.

Etwa 10 Minuten später sendet jemand einen Post mit dem syrischen Oregano und kommentiert: Die Pflanze wächst buschig und hat behaarte Blätter, sowie Stängel, die Flüssigkeiten (wie Blut oder Wasser) sehr gut aufnehmen und wie ein natürlicher Pinsel wieder abgeben können.  

„Was nun antworten“, fragte ich mich und dann gleich die nächste Frage:,„Soll ich des Rätsels Lösung schon jetzt ausplaudern?“ Ich schrieb:  

Mit einem Büschel Ysop, ich möchte es nochmals wiederholen, kann man nicht malen. Es soll auch nicht gemalt werden …

Die Bibel-Übersetzungen scheitern alle, weil die Übersetzer die geistliche Bedeutung  nicht erfasst haben. Die beste Übersetzung liefert die KJV: And ye shall take a bunch of hyssop, and dip it in the blood that is in the bason und strike the lintel and the two side posts with the blood that is in the bason.  

Übersetzung der KJV
Und ihr sollt einen Büschel Ysop nehmen, ihn in das Blut in des Gefäßes tauchen und den Türsturz und die beiden Türpfosten mit dem Blut aus der Schale besprengen (wörtlich schlagen).  

Wo stand die Schale? Wenn schon, dann auf bzw. vor der Türschwelle, denn das hebräische Wort bedeutet sowohl Gefäß als auch Schwelle.  

Die Kinder Israel sollten in das Gefäß, dass auf der Türschwelle steht, den Ysop eintauchen und das Blut an den Türsturz und den beiden Türpfosten schlagen. Das aber ist noch nicht alles.  

Wieder logisch gedacht. Wenn das Gefäß, hebräisch Saf - סף - sowohl Gefäß als auch Schwelle bedeutet, dann lässt es nur den einen Schluss zu, dass das Lamm auf der Schwelle geschächtet wurde und das herausfließende Blut sich im bzw. auf dem Gefäß befand, je nach Übersetzung, d.h. entweder war es tatsächlich ein Gefäß oder die Schwelle wurde zum Gefäß.  

Das Wort Saf - סף - muss an dieser Stelle mit Schwelle übersetzt werden, denn es heißt in Jesaja 53,12: Darum werde ich ihm die Großen zuteil geben, und mit Gewaltigen wird er die Beute teilen: dafür, dass er seine Seele (die im Blut ist) ausgeschüttet hat in den Tod …  

Das Blut wurde nicht in einem Gefäß aufgefangen, weder bei unserem Herrn noch bei dem Passahlamm.  

Schüttet man die Flüssigkeit, die sich in einer Schale befindet, aus, dann spritzt sie, wenn sie auf den Boden aufkommt, in alle Richtungen.  

Anschließend postete ich das nachfolgende Lichtbild. Wir sehen darauf ein ägyptisches Gebäude, das von mir leicht verändert wurde, und kommentierte: Wie der Eingang tatsächlich aussah. (Man muss genau hinsehen.)





Was leiten wir daraus ab?
Wenn die Juden den Opferdienst wieder einführen, müssten sie auch das Passahlamm schlachten und das Blut gegen den Türsturz und die beiden Türpfosten sprengen (schlagen). Und wenn das Gefäß dann auf der Schwelle des Hauses steht, von dem sie das Blut entnehmen, könnten sie erkennen, das dies ein Abbild ist von dem, was sich vor fast 2000 Jahren ereignete – Golgatha.

Das Schlachten der Lämmer auf dem Tempelberg halte ich für undurchführbar.



Berlin, den 5. April 2026



Copyright H. Randy Rohrer

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