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Die sieben Feste des Herrn

Die sieben Feste des Herrn - 3. Mose 23


Es sind schon einige Jahre her, da lieferte ich den Betreibern einer bekannten christlichen Webseite den Hinweis, dass die sieben Briefe an die sieben Gemeinden auf den Festzyklus aus 3 .Mose 23 deuten. Ihre exklusive Antwort sinngemäß: Damit haben wir nichts am Hut. Ob dem wirklich so ist?

Nun denn, wir nehmen uns einfach nochmals die Zeit und untersuchen die Sache unter erweiterten Gesichtspunkten. Heute geben wir einen kurzen Überblick über die sieben Feste. Weil aber auch der Sabbath in 2.Mose 23 genannt wird, gehen wir auf diesen Festtag etwas näher ein. In den weiteren Skripten sehen wir uns dann die Details zu sieben Jahresfeste an.  

Die sieben Feste in Leviticus 23

Im dritten Buch Mose, Kapitel 23, spricht Gott zu Mose über 8 Feste, das erste bildet das Ende eines Wochenzyklus und die weiteren sieben beschreiben einen Jahreszyklus, alle acht aber sind im eigentlichen Sinne keine Feste der Juden. Hast du das gewusst? In 3.Mose 23,2 spricht der Herr zu Moses: „Rede zu den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Die Feste Jahwes, die ihr als heilige Versammlungen ausrufen sollt, meine Feste, sind diese:“ Es folgen dann chronologisch die Nennung der Feste und die dazugehörigen Anweisungen. Halten wir im Gedächtnis, Gott sagt ausdrücklich:  Meine Feste, Moadai - מועדי.‭ ‬Die acht Feste aus‭ ‬3.Mose‭ ‬23‭ ‬sind daher keine Feste der Juden,‭ ‬sondern Feste des Herrn,‭ ‬aber es sind Feste für die Juden.‭ ‬Es gibt auch rein jüdische Feste,‭ ‬die von den Juden selbst auf Grund geschichtlicher Ereignisse eingesetzt wurden,‭ ‬wie z.B.‭ ‬das Purim, das im Buch Esther beschrieben wird oder,‭ ‬um ein weiteres Beispiel zu nennen,‭ ‬Chanukka,‭ ‬das Lichterfest,‭ ‬das wir im Evangelium nach Johannes finden, in Kapitel‭ ‬10,22, dort wird es als Fest der Tempelweihe erwähnt.‭ ‬Die Feste aber,‭ ‬die in‭ ‬3.Mose‭ ‬23‭ ‬genannt werden,‭ ‬sind des Herrn Feste.‭ ‬Das hebräische Wort für Fest lautet‭  ‬Moad‭ ‬-‭ ‬מועד– ‬und bezeichnet eigentlich einen bestimmten Termin,‭ ‬d.h.‭ ‬eine festgelegte Zeit.‭ ‬Gott hat Mose für seine‭ ‬8‭ ‬Termine mit dem Volk Israel genaue Angaben gemacht,‭ ‬es wurden sowohl die Zeitpunkte der Termine festgelegt,‭ ‬als auch deren Ausgestaltung.‭ ‬In seinen Anweisungen hat der Herr genau geregelt,‭ ‬was das Volk an den entsprechenden Tagen zu tun bzw. zu‭ ‬lassen hat.‭ ‬Immer aber soll Israel zu diesen Terminen eine heilige,‭ ‬d.h.‭ ‬zu Gott abgesonderte,‭ ‬Versammlung sein.‭

Das erste Fest trägt den Namen Shabbat. Das Wort bedeutet Ruhe im Sinne von ausruhen. Sechs Tage durfte das Volk seinen beruflichen Tätigkeiten und den Arbeiten am eigenen Grund und Boden nachgehen, aber am siebten Tag sollten sie sich nicht mit den eigenen Dingen beschäftigen, sondern in der Gemeinschaft mit Gott ruhen. So wie der Herr in sich selbst ruhte, nach dem er in sechs Tagen Himmel und die Erde gemacht hatte, so soll und wird prophetisch Israel am siebten Tag, dem Tag des Messias, zur Ruhe kommen.

Gemäß dem jüdischen Kalender ist der Shabbat der siebte Tag auch der letzte Tag eines Wochenzyklus. Die Römern nannten diesen Tag Samstag. Der darauffolgende Tag, der römische Sonntag, ist ein neuer erster Tag einer neuen Woche. Im Judentum wird der erste Tag dann auch so genannt: „erster-Tag“ gleich wie im Schöpfungsbericht, dementsprechend heißen die anderen fünf Tage dann auch „zweiter Tag“, dritter Tag usw. Nur der siebte Tag, der Tag der Ruhe, den nannte Gott Shabbat.


Das Programm des Messias in den jüdischen Schriften des Neuen Testaments

Die sieben Feste des Herrn und die an ihr gestellten Anforderungen werden auch im Neuen Testament beschrieben, durch die Briefe des Herrn selbst. Und siehe, die sieben Feste des Herrn aus 3.Mose 23 können tatsächlich von jedem Menschen, dem Juden zuerst und auch dem Griechen, im Neuen Testament nachgelesen werden. Man wird erstaunt sein, aber sie werden uns durch die sieben Sendschreiben des Herrn in Offenbarung 2 und 3 zugestellt und werden zudem von vier Büchern des Neuen Testaments kräftig unterstützt.

Kurzübersicht:
1. Vom Passah redet der Herrn im Brief an Laodicäa; das Passah selbst wird im Evangelium des Johannes ausgebreitet.

2. Vom Fest der ungesäuerten Brote spricht der Herr im Sendschreiben an Ephesus. Im Evangelium nach Matthäus erfahren wir, was es heißt, ein Leben ohne Sauerteig zu führen.

3. Das Fest der Erstlinge kann im Sendschreiben an Smyrna gesehen werden und im Evangelium nach Markus wird es im Detail beschrieben.

4. Auf das letzte Frühlingsfest, dem Fest der Pfingsten, deutet Jesus im Brief an die Gemeinde Philadelphia hin. Der Evangelist Lukas, der sein Evangelium an einen Menschen richtet, der Gott liebt - Theophilos, zeigt uns, wie ein Leben aussieht, das unter der Führung des Heiligen Geistes steht.


Zu den Herbstfesten
5. Das Fest des Posaunenhalls steht mit Sardes in Verbindung. Die tote Gemeinde muss durch lauten Alarm geweckt werden, dazu ist das Fest des Posaunenhalls hervorragend geeignet.

6. Das Fest der Versöhnung wird im Sendschreiben an Pergamos angedeutet. Der Herr wird mit dem Schwert seines Mundes eine scharfe Trennung vornehmen und so die Böcke von den Schafen aussondern.

7. Das Fest der Lauhütten wird im Sendschreiben an Thyatira beschrieben, dann wird auch die Gemeinde die schlechten Gefäße, gleich wie Tongefäße, zerschmeißen. Mit dem Herrn wird dann Thyatira 1000 Jahre herrschen.   


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Wenn du nicht warten möchtest, dann untersuche persönlich jene Texte in den Evangelien, die als Sondergut bezeichnet werden und ordne sie dann den vier Briefen der Offenbarung zu.



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