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Die vier Evangelien sind auf intelligente Art und Weise miteinander verbunden

Die vier Evangelien - Auf geniale Art und Weise miteinander verbunden

- Ein Auszug aus einem größeren Skript -


Neueste Entdeckungen


Die Feste des Herrn beginnen mit dem Passah und das ist das Fest, welches Johannes intensiv und ausführlich behandelt. Nach dem Passah folgt das Fest der ungesäuerten Brote und wird im Evangelium nach Matthäus genauer ausgeführt. Verbunden werden diese beiden Evangelien mit einem Begriff aus dem letzten Vers des 21. Kapitel des Johannes-Evangeliums und einem Wort aus dem ersten Vers von Matthäus. (Der Leser möchte vielleicht selbst die Lösung finden? Einfach ausprobieren.) Die richtige Lösung folgt jetzt. Der Apostel Johannes schreibt: Es sind aber auch viele andere Dinge, die Jesus getan hat, und wenn diese alle einzeln niedergeschrieben würden, so würde, so denke ich, selbst die Welt der geschriebenen Bücher sie nicht fassen. Zu dieser Welt der geschriebenen Bücher gehört auch das Buch des Matthäus und das beginnt mit dem Wort Biblos, d.h. Buch. Das letzte Wort ( im griechischen Grundtext) Biblia aus 21, 25 wird nun mit dem ersten Wort – Biblos – von Matthäus 1,1 verbunden. Damit steht die erste Verknüpfung. Die Verbindung könnte natürlich reiner Zufall sein. Nun denn, lassen wir uns beim nächsten Puzzleteil von weiteren Zufällen überraschen.

Was verbindet das Evangelium des Matthäus mit dem des Markus? (Auch hier kann der Leser ersteinmal selber suchen, diesmal ist der Schwierigkeitsgrad allerdings erhöht). Mit den Eiligen sehen wir uns die Texte ohne Nachdenkpause an. In Kapitel 18,19-20 schreibt Matthäus: Gehet hin und macht alle Nationen zu Jüngern, und taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehret sie alles zu bewahren, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters. Im Evangelium nach Markus lesen wir: Anfang des Evangeliums Jesu Christi, des Sohnes Gottes; wie geschrieben steht in Jesaja, dem Propheten: „Siehe ich sende meinen Boten vor deinem Angesicht her, der deinen Weg bereiten wird.“ Während Jesus in Matthäus seine Jünger in alle Welt sendet, lesen wir in Markus von einem, der den anderen Zeugen, die noch nach ihm kommen werden, vorausgesendet wird. (Und das ein weiterer Elia in nicht allzu ferner Zukunft auftreten wird, dürfte allgemein bekannt sein. Die weiteren Zeugen könnten die 144.000 sein.)

Nun, unser Puzzle ist erst halb fertig, daher suchen wir jetzt das Puzzleteil, welches das Markusevangelium mit dem des Lukas verbindet. Im letzten Kapitel, im letzten Vers, schreibt Markus: Jene aber gingen aus und predigten allenthalben, indem der Herr mitwirkte und das Wort bestätigte durch die darauf folgenden Zeichen. Wir suchen die Öse im Lukasevangelium. Lukas schreibt in Kapitel 1, Vers 1: Dieweil ja viele es unternommen haben, eine Erzählung von den Dingen, die unter uns völlig geglaubt werden zu verfassen, so wie es uns die überliefert haben, die von Anfang an Augenzeugen und Diener des Wortes gewesen sind, hat es auch mir gut geschienen, der ich allem von Anfang genau gefolgt bin, es dir vortrefflichster Theophilus, der Reihe nach zu schreiben, auf dass du die Zuverlässigkeit der Dinge erkennst, in welchem du unterrichtet worden bist. Was könnte die beiden Evangelien miteinander verbinden? Es sind die Wörter bzw. Phrasen. Bei Markus heißt es: „das Wort bestätigen“ und Lukas umschreibt den Sachverhalt mit: „zu verfassen“, „überliefern“ und den Worten „Zuverlässigkeit“ und „erkennst“. Zuletzt verwendet die Worte: „In welchem du unterrichtest worden bist“. In beiden Textabschnitten geht es also darum, dass die Wahrheit des Evangeliums durch Zeugen verkündigt und vor allem „bestätigt“ wird. Bei Markus sind es viele Zeugen und im Evangelium von Lukas ist es der Schreiber selbst, der dem Empfänger bestätigt, dass sich alles genau so zugetragen hat. Und sollte bei dem einen oder anderen Leser dennoch Zweifel aufkommen, dass auch diese Verknüpfung rein zufällig ist, helfen wir mit dem nächsten Puzzleteil ein wenig nach. Allerdings, so meinen wir, dürfte es die schwierigste Aufgabe sein. Sei's drum. Frisch gewagt, ist halbgewonnen.


In Lukas 24, ab Vers 51 lesen wir: Und es geschah, indem er sie segnete, schied er von ihnen und wurde hinaufgetragen in den Himmel. Und sie warfen sich vor ihm nieder und kehrten nach Jerusalem zurück mit großer Freude; und sie waren allezeit im Tempel, Gott lobend und preisend. Nun werfen wir den Haken aus, bei einem Puzzleteil nennt man es Nase, weil hervorstehend, und suchen die Öse, in die unsere Nase perfekt hineinpasst. In Johannes 1 lesen wir: Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dieses war im Anfang bei Gott. Vielleicht mag der eine oder andere Leser hier kurz innehalten und selbst die Lösung finden. Auch wenn dieses Puzzleteil wirklich besonders ist, kann man durchaus auf die Auflösung kommen. Doch wem die Zeit fehlt, der mag gleich weiterlesen. Hier kommt die Lösung: Lukas berichtet von den letzten Minuten der Jünger mit ihrem Herrn, als es plötzlich geschah. Jesus wurde vor ihren Augen in den Himmel gehoben und verschwand. Nun zur Öse: Johannes erklärt, dass Jesus das Wort  ist und das dieses Wort – also Jesus – Gott ist und das Wort bei Gott war. Eine einfache Frage führt uns zur Lösung hin. Wo ist Gott? Auch die Antwort auf die Frage ist ganz einfach. Na klar, Jesus ist im Himmel!

Das Evangelium des Johannes trägt, wie wir bereits wissen, in seinem Banner einen Adler und der hält sich, wie man weiß, i.d.R. weit oben am Himmel auf.

Zusammenfassung:

  • Johannes wird mit Matthäus verbunden durch die Wörter „Bücher“ und „Buch“;
  • Matthäus verbindet sich mit Markus durch den „Missionsauftrag“, der in Matthäus erteilt wird und im Markus ausgeführt wird von jenen, die dazu gesendet werden.
  • Markus und Lukas verbindet die „Bestätigung“ der Wahrhaftigkeit der Guten Botschaft durch die Gesendete, dies geschieht insbesondere durch die persönliche Evangelisation,  sowohl mündlich als auch schriftlich.
  • Lukas und Johannes werden ganz einfach verbunden durch „den Herrn im Himmel“.



Und so schließt sich der Kreis durch die passenden Nasen und Ösen der richtigen Puzzleteile. Dass Gott Rundwege und Kreise besonders bevorzugt, um uns seine Wege und Gedanken des Guten mitzuteilen, können wir dem ersten Kapitel des Buch des Predigers entnehmen. Die Sendschreiben der Offenbarung beschreiben ebenfalls einen Rundweg. In Verbindung mit den Festen des Herrn und den vier Evangelien wird sogar der von entdeckte Festzyklus in der Offenabarung bestätigt, den wir bereits vor Jahren in den Texten der Sendschreiben entdeckten.  



Berlin, den 10. Juli 2022


P.S.: Wir empfehlen den TOR-Browser, weil er ein sichereres Surfen ermöglicht und die Suchmaschine DuckDuckGo.com, weil tatsächlich mehr und bessere Suchtreffer angezeigt werden.
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