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Das prophetische Lexikon
H. Randy Rohrer
© Copyright
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Traum

Herkunft  Hebräisch/Griechisch

Schreibweise  חלום
Aussprache    Chalom'

Schreibweise  Οναρ
Αussprache    On'ar
Bedeutungen der Begriffe:
Hebräisch:
  1. ein Traum.

Das Wort leitet sich ab von chalam חלם mit der Bedeutung:
  1. fest binden;
  2. mollig, füllig oder dick machen oder sein;
  3. durch den bildlichen Sinn der Stummheit oder Sprachlosigkeit: träumen.



Griechisch:
1. ein Traum.

Das griechische Wort Onar für Traum kommt im Neuen Testament nur sechs Mal vor und auch nur im Evangelium nach Matthäus. Alle Träume, Onar, haben etwas mit dem Messias also mit Jesus zu tun. Im ersten Traum spricht ein Engel zu Joseph, dem Verlobten der Maria.

Mt. 1, 21:
Indem er (Joseph) aber solches bei sich überlegte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sprach: Joseph, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, dein Weib, zu dir zu nehmen; denn das in ihr Gezeugte ist von dem Heiligen Geist.

Im zweiten Traum erhalten die Magier aus dem Osten eine Anweisung:

Mt. 2,12:
Und als sie im Traum eine göttliche Weisung empfangen hatten, nicht wieder zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg in ihr Land.

Im dritten Traum erscheint wiederum ein Engel des Herrn dem Joseph.

Mt. 2, 13:
Als sie (die Magier) aber hingezogen waren, siehe, da erscheint ein Engel des Herrn dem Joseph im Traum und spricht: Stehe auf, nimm das Kindlein und seine Mutter zu dir und fliehe nach Ägypten, und sei daselbst, bis ich es dir sage; denn Herodes wird das Kindlein suchen, um es umzubringen.  

Im vierten Traum erscheint wiederum ein Engel des Herrn dem Joseph:

Mt. 2,19-20:
Als aber Herodes gestorben war, siehe, da erscheint ein Engel des Herrn dem Joseph im Traum in Ägypten und spricht: Stehe auf, nimm das Kindlein und seine Mutter zu dir und ziehe in das Land Israel; denn sie sind gestorben, die dem Kindlein nach dem Leben trachteten.

Im fünften Traum, es ist für Joseoph der vierte, erhält er eine Anweisung:

Mt. 2,22:
Als er (Joseph) aber hörte, dass Archelaus über Judäa herrschte, anstatt seines Vaters Herodes, fürchtete er sich, dahin zu gehen; und als er im Traum eine göttliche Weisung empfangen hatte, zog er hin in die Gegenden von Galiläa und kam und wohnte in einer Stadt, genannt Nazareth, damit erfüllt würde, was durch den Propheten geredet ist: "Er - der Messias - wird Nazarener genannt werden."

Nun kommen wir zum sechsten und letzten Traum. Er enthält eine ernste Prophezeiung, die erst im Vergleich mit anderen Texten sichtbar wird.

Mt. 27,19:
Während er (Pilatus) aber auf dem Richterstuhl saß, sandte seine Frau zu ihm und ließ ihm sagen: Habe du nichts zu schaffen mit jenem Gerechten; denn viel habe ich heute im Traum gelitten um seinetwillen.  

Der sechste Traum ist eine Spiegelung des Traums von Abimelech. Es handelt sich bei beiden Träumen um eine besondere Dreiecksbeziehung. Dazu jetzt ersteinmal den Text aus Genesis 20. Nachdem du aufmerksam die Schriftstelle gelesen hast, sehe dir dann auch noch die zwei Videos an, die den komplexen Sachverhalt darstellen.







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